Okonomiyaki

Okonomiyaki heißt übersetzt in etwa “gegrillt, wie du es magst” (“Okonomi” bedeutet ungefähr “wie du es willst” und “yaki” meint “gegrillt” – so wie bei den Yakisoba, den “gegrillten Soba”). Es ist ein sehr variantenreiches Rezept mit viel Gemüse, vor allem Kohl, Eiern und Mehl. Dazu kommen verschiedenste Toppings, die jeder nach Belieben zusammenstellen und ergänzen kann. Bei uns dient es auch sehr oft als Resteessen, da man damit super kleine Gemüseüberbleibsel verwerten kann. Oft wird es als “herzhafter Pfannkuchen” oder “japanische Pizza” bezeichnet. Beides trifft die Sache allerdings nicht wirklich. Am einfachsten ist es, selbst einmal Okonomiyaki zu machen und zu entscheiden ob und wie man es mag.

In Japan unterscheidet sich das Okonomiyaki je nach Region. Besonders bekannt ist “Okonomiyaki nach Hiroshima-Art”. Dabei werden nicht nur Nudeln zugegeben, sondern das Ganze auch noch in Schichten gestapelt. Die Version, die ich heute präsentiere ähnelt allerdings mehr dem “Kansai-Style”, wo alles miteinander vermengt und als ein Fladen gebraten und anschliessend mit Bulldog-Soße, Mayonnaise und anderen Toppings z.B. Frühlingszwiebeln oder Mais garniert wird.

Zutaten für 6-8 Okonomiyaki (Durchmesser ca. 15-20cm)

  • ca. 350g Kohl
  • 1 Möhre
  • 1 Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Handvoll Mungbohnensprossen
  • 2 Eier
  • 4 EL Mehl
  • Salz und Pfeffer, Chili
  • Öl zum Braten
  • Bulldogsoße, Mayonnaise und Frühlingszwiebel als Garnitur. Weitere Toppings nach Wahl z.B. Mais, Nori, Chiliringe, Käseraspel, etc.

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Zubereitung:

  • Die Zwiebel in Halbringe schneiden. Die Möhre, den Kohl und die Zucchini in feine Streifen/Stifte schneiden oder raspeln.
  • Zwiebelhalbringe, Möhre, Kohl, Zucchini und Sproßen in einer Schüssel mit Eiern, Mehl, Salz, Pfeffer und Chilipulver vermengen und 5-10 Minuten ruhen lassen.
  • Öl in der Pfanne erhitzen. Einen Teil der Gemüsemasse hineingeben und flach drücken (der Fladen sollte etwa so dick wie ein kleiner Finger sein). Etwa 5 Minuten braten und anschliessend vorsichtig wenden. Die zweite Seite ebenfalls ca. 5 Minuten braten. Legt man dabei einen Deckel auf, wird das Okonomiyaki gleichmässiger durch! Es soll außen knusprig und innen weich sein…
  • So weiterverfahren, bis die ganze Masse aufgebraucht ist. Die bereits fertigen Okonomiyaki kann man bei ca. 50-70 Grad im Backofen warmhalten!
  • Die Okonomiyaki können vor dem Servieren mit Bulldogsoße, Mayo (am besten Kewpie-Mayo aus Japan, die ist wunderbar herzhaft!), Frühlingszwiebeln und was immer ihr mögt garnieren!
  • FERTIG!
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